Seit heute findet die bundesweite Aktionswoche „Gemeinsam aus der Einsamkeit“ statt und rückt damit ein sehr wichtiges Thema in den Mittelpunkt. Denn Einsamkeit ist nicht mehr nur ein seltenes Symptom, das zu psychischen Erkrankungen führen kann, sondern bietet gesundheitliche Risiken, die darüber hinaus gehen. Prävention beginnt mit Begegnung! 🧩🎲 Waren es bisher oft ältere Menschen, die von Einsamkeit betroffen waren, so sind es heute auch jüngere Generationen, die davon betroffen sind. Das digitale Leben gaukelt so manchem ein soziales Leben vor, doch sind es echte Begegnungen wie z.B. bei einem Brettspiel, die Verbindung schaffen. 🤝 Unser Appell: – Unterstützt Initiativen, die Begegnung fördern. – Geht aktiv auf andere Menschen zu. 📌 Weitere Infos, Materialien und Mitmachideen unter: 🔗 www.kompetenznetz-einsamkeit.de/aktionswoche 🔗 www.bmfsfj.de/strategie-gegen-einsamkeit
Kann ChatGPT depressiv werden?
Eine neue Studie der Universität Zürich | University of Zurich und der Psychiatrische Universitätsklinik Zürich zeigt, dass auch KI-Modelle wie z.B. GPT-4 messbar(!) auf emotionale Belastung reagieren. Mit emotionaler Belastung sind dabei traumatische Inhalte wie Unfälle, Gewalt oder Kriegsszenarien gemeint.Denn nach dem Lesen traumatischer Inhalte verdoppelte sich das „Angstlevel“ des Systems – gemessen anhand spezifischer Reaktionen im Sprachverhalten. Zudem wurde noch etwas ganz besonderes getestet:Wurden anschließend therapeutische, achtsamkeitsbasierte Texte wie Atemübungen oder Meditationen in die KI-Kommunikation eingefügt, so konnte die emotionale Reaktion signifikant gesenkt werden.(Quelle: https://www.news.uzh.ch/de/articles/media/2025/KI-Therapie.html) **Warum ist das für uns so wichtig?**1. Die KI wird zunehmend für therapeutische Zwecke eingesetzt werden. Eine emotionale Stabilität des „Therapeuten“ ist für den Erfolg einer Therapie aber wichtig. Das müssen die entsprechenden KI-Systeme dann können.2. Achtsamkeitstraining, Meditation und Co. gehören vielfach bereits zu einer Therapie bei Depression, Angst oder Burnout dazu. Ihre Wirksamkeit ist längst wissenschaftlich belegt. Umso stärker dann das Signal, dass diese Therapieformen selbst bei der KI einen positiven Einfluss haben. Hashtag#KünstlicheIntelligenz Hashtag#MentalHealth Hashtag#DigitalHealth Hashtag#Psychotherapie Hashtag#BurnoutPrävention Hashtag#Achtsamkeit Hashtag#InnovationImGesundheitswesen
„Selbstwirksamkeit beginnt im Gespräch“
Burnout und Depression brauchen einen Raum, in dem Verständnis herrscht und Austausch gefördert wird. Auch wenn wir, der DBVB, uns als Berufsverband an Coaches, Trainer:innen und Berater:innen wenden, also qualifizierte Personen, die Menschen in Mental herausfordernden Lebenslagen professionell begleiten, so ist es uns ein Herzensanliegen, darauf hinzuweisen, dass der Bundesverband Burnout und Depression e.V. sein Angebot, das sich ja direkt an die Betroffenen richtet, um Online-Selbsthilfegruppen erweitert hat. Fällt es vielen Betroffenen schwer, die Hürde zu meistern, persönlich an einem Treffen teilzunehmen, so können sie hier flexibel teilnehmen und dabei eine gewisse Distanz, die ihnen Schutz und eine gewisse Anonymität bietet, wahren. Die Gruppen des BBuD bieten einen geschützten Rahmen, um sich gehört, verstanden und gestärkt zu fühlen. Und genau darauf kommt es an. Hier der Link zu dem Angebot: https://anderes-burnout-cafe.de/ Je breiter das Netzwerk ist, das Unterstützung bei Burnout und Depression bietet, desto besser können wir gemeinsam alle Beteiligten auffangen.
Sag mal, ChatGPT…
Wir haben uns mal zum Thema Burnout mit ChatGPT unterhalten: 👩: Wenn du mit Burnout diagnostiziert wurdest, welche Schritte würdest du dann unternehmen?🤖: Stellen wir uns vor, ich (als Mensch gedacht) hätte die Diagnose Burnout erhalten. Dann würden meine nächsten Schritte wahrscheinlich so aussehen:🔹 1. Akzeptanz & AnerkennungIch würde mir bewusst machen: Burnout ist kein individuelles Scheitern, sondern eine Folge chronischer Überlastung.🔹 2. Ärztliche und psychotherapeutische HilfeBeginn einer psychotherapeutischen Behandlung, z. B. Verhaltenstherapie, systemische oder tiefenpsychologische Ansätze.🔹 3. Belastungen erkennen und reduzierenAnalyse: Was hat mich in diese Situation gebracht?–> Reduktion von Aufgaben, Gespräche mit Arbeitgeber, ggf. berufliche Umorientierung.🔹 4. Gesunde Routinen etablieren wie z.B. Schlafhygiene verbessern, Regelmäßige Bewegung, Ernährung, die den Körper unterstützt, Achtsamkeit und Entspannung🔹 5. Soziales Netz aktivierenReden mit vertrauten Menschen – Familie, Freundeskreis, vielleicht Selbsthilfegruppen🔹 6. Sinnfragen klärenWas gibt meinem Leben Bedeutung – jenseits von Leistung?Neue Werte und Ziele entwickeln, die mit meinen Bedürfnissen in Einklang stehen🔹 7. Langfristige PräventionLernen, eigene Grenzen zu erkennen und zu respektierenRegenerationszeiten fest in den Alltag integrierenStrukturen schaffen, die dauerhaft gesund halten 👩: Wo siehst du die größten Schwierigkeiten dabei?🤖: 🧠 1. Die eigene Akzeptanz – das Eingeständnis: „Ich kann nicht mehr“Viele Betroffene ignorieren frühe Warnzeichen und machen weiter – aus Pflichtgefühl, Angst vor Stigmatisierung oder weil sie sich selbst nicht erlauben, „schwach“ zu sein.Warum? Unsere Leistungsgesellschaft bewertet Funktionieren, Schnelligkeit, Effizienz. Wer ausfällt, fühlt sich oft als Versager, auch wenn das völliger Unsinn ist.🏢 2. Arbeitsplatzrealität und StrukturenViele Unternehmen sind noch nicht ausreichend darauf vorbereitet, mit Burnout offen umzugehen.Außerdem: Rückkehr nach dem Burnout ist oft schwer. Wie gelingt ein gesunder Wiedereinstieg?🗣️ 3. Kommunikation mit Umfeld und VorgesetztenOffenheit über psychische Belastung fällt schwer. Viele fürchten Ablehnung, Unverständnis oder Jobverlust.Und selbst gut gemeinte Ratschläge aus dem Umfeld („Mach mal Urlaub!“) helfen wenig.💰 4. Finanzieller DruckEine längere Auszeit oder Therapie ist für manche schwer zu organisieren – sei es wegen Geld, Sorge um den Job oder familiärer Verpflichtungen.🕰️ 5. Geduld im HeilungsprozessViele wünschen sich schnelle Lösungen. Doch Burnout entsteht über Monate oder Jahre – und genau so braucht die Heilung Zeit.❤️🔥 6. Die emotionale Dimension – IdentitätskriseBurnout ist oft eine Identitätskrise. Wer bin ich ohne meinen Job? Ohne meine Rolle als „Kümmerer“? Wenn ich „nur“ da bin – reicht das? Wie siehst du diese Antworten der KI? Hat die KI Burnout „verstanden“?
Safety First
Gestern am 28. April war der🔸Welttag für Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz 🔸Dies ist aber kein Thema von nur einem Tag im Jahr, sonder sollte an jedem Tag im Jahr aktiv und präsent gelebt werden.Psychische Gesundheit ist kein „Nice-to-have“ – sondern ein Menschenrecht. Und ein zentraler Bestandteil nachhaltiger Arbeitskultur. Beim DBVB setzen wir uns dafür ein, dass:✅ mentale Gesundheit systematisch mitgedacht wird,✅ Burnout-Prävention in Führung und Organisation verankert wird,✅ Coaches & Unternehmen gemeinsam neue Wege für gesunde Arbeit gehen. 💡 Sicherheit am Arbeitsplatz bedeutet nicht nur Helm & Schutzbrille –sondern auch: Schutz vor Überlastung, Dauerstress und mentalem Rückzug. Während mit Schutzausrüstung vor sichtbaren Gefahren geschützt werden kann, gibt es für die unsichtbaren Gefahren kein Tool, kein Werkzeug, das man so einfach in die Hand nehmen kann. Lasst uns gemeinsam Verantwortung übernehmen. Für Räume, in denen Menschen nicht ausbrennen, sondern aufblühen. 🌿📢 Mehr über unsere Arbeit, unsere Werte und unsere zertifizierten Burnout-Präventions-Coaches: 👉 www.dbvb.org
🌎 Mental Health in der VUCA-Welt: Was Studien zeigen – und was wir daraus machen können
Die neue AXA-Studie zeigt erneut: Finanzielle Sorgen, Zukunftsängste und der tägliche Medienkonsum belasten unsere Psyche massiv. Über 50 % der Befragten nennen diese Themen als größte Stressfaktoren. Doch was bedeutet das konkret für Unternehmen, Führungskräfte und Coaches? Mein Blick als DBVB-Vorständin:Zahlen und Reports sind wichtig – aber entscheidend ist, wie wir dieses Wissen in die Praxis bringen. Unsere Erfahrung: • Psychische Belastungen zeigen sich oft erst körperlich (z. B. Schlafstörungen, Erschöpfung). • Viele Unternehmen bieten inzwischen Mental Health-Angebote – aber die Wirkung hängt maßgeblich von der Unternehmenskultur ab. • Bewusster Medienkonsum ist nur ein Ansatzpunkt. Mindestens genauso wichtig: ein wertschätzender Umgang im Team, präventive Angebote und echte Selbstreflexion. Unsere Aufgabe im DBVB:Wir vernetzen Coaches, Unternehmen und Fachkräfte, um aus Zahlen Lösungen zu machen. Ob Mental Health Self-Check, kollegiale Fallberatung oder exklusive DBVB-Talks: Wir bringen Menschen ins Gespräch und geben neue Impulse. 👉 Tipp:Wer aktuelle Studien liest, sollte sich immer fragen: Was heißt das für mich, mein Team, mein Unternehmen? Was sind die nächsten kleinen Schritte?
Das hilft wirklich…
Ein bemerkenswertes Interview in der ZEIT (https://www.zeit.de/2025/13/psychologie-depressionen-therapie-medikamente-forschung) mit dem Psychotherapieforscher Pim Cuijpers liefert wertvolle Antworten zu der Frage, was wirklich bei Depressionen hilft. Denn seit 17 Jahren wertet er mit seinem Team die Ergebnisse von mehr als tausend Studien zur Wirksamkeit psychotherapeutischer Verfahren aus. Seine zentrale Botschaft: Psychotherapie wirkt.Aber: Nicht jede Methode hilft jedem gleich gut – die Passung ist entscheidend. Die Ergebnisse seiner Meta-Analysen sind für alle zugänglich unter www.metapsy.org.Dort finden auch Patient*innen einen eigenen Bereich, um sich zu evidenzbasierten Behandlungsformen bei psychischen Erkrankungen zu informieren. Ein starkes Plädoyer für evidenzbasierte, zugängliche und wirksame Therapie – und für mehr Aufklärung im Bereich psychischer Gesundheit.
✨ 𝐌𝐞𝐧𝐭𝐚𝐥 𝐋𝐨𝐚𝐝 𝐬𝐢𝐜𝐡𝐭𝐛𝐚𝐫 𝐦𝐚𝐜𝐡𝐞𝐧 – 𝐞𝐢𝐧 𝐬𝐭𝐚𝐫𝐤𝐞𝐬 𝐓𝐡𝐞𝐦𝐚 𝐟ü𝐫 𝐞𝐢𝐧 𝐬𝐭𝐚𝐫𝐤𝐞𝐬 𝐍𝐞𝐭𝐳𝐰𝐞𝐫𝐤!
Danke an alle, die beim gestrigen DBVB Online-Event dabei waren: 25 engagierte Teilnehmer*innen, viele Aha-Momente und ein klarer gemeinsamer Fokus – Burnout-Prävention durch Bewusstheit, Haltung und Methoden. 🧠 Wir haben über unsichtbare Erschöpfung, überforderte Rollen, innere Checklisten und das „Mitdenken für alle“ gesprochen – und Wege aufgezeigt, wie Coaches, Beraterinnen und Therapeutinnen präventiv begleiten können. Tools wie das Mental Load Inventory, das Rollogramm oder der BodyScan zeigen, wie greifbar wir Unsichtbares machen können.Ein großes Dankeschön an alle Teilnehmenden für den Raum, das Vertrauen und den kollegialen Austausch!Die Toolbox für Mitglieder steht zum Download bereit. 📌 𝐒𝐚𝐯𝐞 𝐭𝐡𝐞 𝐃𝐚𝐭𝐞:Am 10. 𝐎𝐤𝐭𝐨𝐛𝐞𝐫 2025 treffen wir uns live in München zur 𝐃𝐁𝐕𝐁-𝐌𝐢𝐭𝐠𝐥𝐢𝐞𝐝𝐞𝐫𝐯𝐞𝐫𝐬𝐚𝐦𝐦𝐥𝐮𝐧𝐠 und feiern den 𝐓𝐚𝐠 𝐝𝐞𝐫 𝐌𝐞𝐧𝐭𝐚𝐥𝐞𝐧 𝐆𝐞𝐬𝐮𝐧𝐝𝐡𝐞𝐢𝐭 mit einem besonderen Programm. 👉 Einladung folgt – aber bitte jetzt schon vormerken!
Burnout bei der Gen Z
Laut einer Untersuchung in Australien leiden 34% der Australier unter Burnout, davon wieder gehören 45% der Generation Z an. Diese Zahl ist alarmierend. Aber auch in Deutschland sieht es nicht besser aus. Bei den unter 30-jährigen stieg in 2022 der Krankenstand von 3,65% im Vorjahr auf 5,18% an. Der wirtschaftliche Schaden, der dadurch entsteht liegt im Milliardenbereich. Doch ist es das wirklich wert? Demnächst finden die ersten Abiturprüfungen in einigen Bundesländern statt. Und unsere Generation Z steht unter gewaltigem Druck: Erwartungen erfüllen, Zukunftsängste, ständige Vergleichbarkeit dank Social Media mit einem nahezu unerreichbaren Ideal – dazu häufig fehlende Coping-Strategien. Wie wird das weitergehen? Wenn diese Generation nun in den Arbeitsmarkt eintritt – wie wird sich das auswirken? Eine Generation, die schon vor dem Beginn einer Karriere ausgebrannt ist, die evtl. sogar psychisch labil ist. Die mentale Gesundheit der Generation Z ist eine wichtige Voraussetzung für die Zukunftsfähigkeit unserer Gesellschaft, so wie sie aktuell funktioniert…Zeit, dass sich etwas ändert!
Weltgesundheitstag
Heute ist Weltgesundheitstag. 🌍❤️🩹Der Mensch ist wie die Erde: zu 70 % Wasser, voller Zyklen, sensibel für Ungleichgewicht.Wer seine Ressourcen achtet, bleibt gesund – innerlich wie äußerlich. Burnout-Prävention beginnt mit Bewusstsein.Für dich. Für dein Team. Für unseren Planeten. So wie unsere Erde gepflegt und geschützt werden sollte, so auch wir Menschen. Und dafür braucht es Engagement. Werde auch du Teil der Bewegung für gesunde Arbeit und gesunde Menschen: https://dbvb.org/