Eine aktuelle Befragung von Fachärztinnen und Fachärzten in Frankreich liefert Zahlen, die aufhorchen lassen:
64 % gaben an, in den vergangenen Wochen wegen ihrer Arbeit schlecht geschlafen zu haben.
44 % haben bereits über einen Jobwechsel nachgedacht. Esanum
Der Bericht thematisiert darüber hinaus Burnout, Angst und Suizidgedanken unter Mediziner:innen.
Natürlich stammen die Zahlen aus Frankreich und lassen sich nicht eins zu eins auf Deutschland übertragen.
Aber die Frage dahinter betrifft auch unser Gesundheitssystem:
Wie lange können Menschen andere gut versorgen, wenn sie selbst dauerhaft an ihrer Belastungsgrenze arbeiten?
Ärztinnen und Ärzte tragen eine enorme Verantwortung. Gleichzeitig gehören Zeitdruck, hohe Arbeitslast, Dienste und administrative Anforderungen für viele zum Berufsalltag.
Und gerade in einem Beruf, in dem Stärke, Entscheidungsfähigkeit und Belastbarkeit erwartet werden, kann es besonders schwer sein, die eigene Überlastung einzugestehen.
Systemische Burnout-Prävention darf deshalb auch im Gesundheitswesen nicht erst beim einzelnen Menschen ansetzen.
Es geht nicht nur um Resilienz, Achtsamkeit oder darum, besser mit Stress umzugehen.
Es geht auch um Arbeitsbedingungen, Personalressourcen, Erholungszeiten und eine Kultur, in der diejenigen Hilfe annehmen dürfen, deren Beruf es eigentlich ist, anderen zu helfen.
Denn ein Gesundheitssystem kann auf Dauer nur so stabil sein wie die Menschen, die es tragen.
Wer sich täglich um die Gesundheit anderer kümmert, sollte dabei nicht die eigene verlieren müssen.
Quelle/Inspiration: https://www.esanum.de/feeds/arztalltag/posts/burnout-und-suizidrisiko-bei-aerzten
Hinweis: Dieser Beitrag wurde mit Unterstützung von KI erstellt und redaktionell geprüft.
