Mit der Gründung der Mental Health Alliance (MHA) startet eine neue, unabhängige Allianz, die die psychische Gesundheit junger Menschen ins Zentrum rückt.
Das Ziel ist klar:
Weg von einem System, das vor allem repariert –
hin zu einem System, das früh stärkt, bevor Krankheit entsteht.
Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache:
▪️ Bis zu 75 % aller psychischen Erkrankungen beginnen vor dem 25. Lebensjahr.
▪️ Gleichzeitig fließen nur 4,8 % der Gesundheitsausgaben in Prävention.
▪️ Die gesellschaftlichen Folgekosten psychischer Erkrankungen belaufen sich auf rund 147 Milliarden Euro jährlich.
Die Mental Health Alliance bringt Akteur:innen aus Wissenschaft, Versorgung, Politik, Wirtschaft und Jugendbeteiligung zusammen – darunter renommierte Expert:innen aus der Kinder- und Jugendpsychiatrie, Krankenkassen, Stiftungen sowie zivilgesellschaftliche Initiativen.
Was hier formuliert wird, ist mehr als ein Projekt.
Es ist ein Paradigmenwechsel:
👉 Mentale Gesundheit darf nicht erst Thema werden, wenn Menschen erkranken.
👉 Prävention und Frühintervention müssen strukturell verankert werden.
👉 Junge Menschen gehören mit an den Tisch, wenn über sie entschieden wird.
Lange Wartelisten, Überlastung der Versorgungssysteme und zunehmende Belastungen durch gesellschaftliche und digitale Entwicklungen zeigen:
„More of the same“ reicht nicht.
Ein vernetztes, gestuftes, bedarfsorientiertes System – digital wie vor Ort – ist kein Idealismus. Es ist ökonomisch, gesellschaftlich und gesundheitspolitisch geboten.
Weitere Informationen zur Initiative:
🌐 www.mental-health-alliance.org
Der Diskurs um mentale Gesundheit braucht nicht nur Sensibilisierung –
er braucht strukturelle Antworten.
