Der Jahresanfang lädt zur Selbstprüfung ein: Was tut mir gut? Was setze ich wirklich um?
Die neue Auswertung des Gottlieb Duttweiler Instituts zeigt genau diese Spannung – hohe Bereitschaft, aber Lücken in der Umsetzung.
Was Menschen wollen – und wo es hakt
- Ganz oben stehen: Schlaf/Erholung, gesunde Ernährung, soziale Kontakte, Bewegung – hier sagen sehr viele „mache ich“ oder „kann ich mir gut vorstellen“.
- Im Alltag gelingt es jedoch am ehesten, auf Suchtmittel zu verzichten und Vorsorge wahrzunehmen; am schwersten fällt Stressabbau, außerdem bleiben Schlaf und Ernährung oft hinter dem Anspruch zurück. (Grafiken in der Studie illustrieren das deutlich.)
- Auffällig: Ältere schaffen Vorhaben konsequenter als Jüngere – vermutlich, weil Erwartungen realistischer formuliert und Rhythmen stabiler gelebt werden.
Was wir daraus lesen
- Wissen ist vorhanden – der Engpass liegt zwischen Kopf und Kalender.
- Wohlbefinden ist weniger eine Frage des Willens, sondern der Passung von Routinen zu Lebensrhythmus und Belastung.
- „Gesund“ entsteht dort, wo Rhythmus, Beziehungen und Erholung Platz im Alltag haben – zu Hause wie im Job.
Vom Vorsatz zur Wirklichkeit (Haltung, keine How-to-Liste):
• Rhythmus schlägt Vorsatz. Dinge tragen, wenn sie einen fixen Platz haben.
• Verbundenheit schützt. Soziale Kontakte stabilisieren Verhalten – gerade in stressigen Phasen.
• Realistische Etappen > Ideale. Kleine, machbare Schritte sichern Konstanz.
👉 Was kollidiert bei dir am ehesten mit dem Alltag – Schlaf, Ernährung, Bewegung oder Stressabbau?
Den GDI-Beitrag mit Grafiken findest du hier: https://gdi.ch/publikationen/trend-updates/feelgood-beginnt-im-kopf-und-endet-im-alltag-was-menschen-fuer-ihre-gesundheit-tun-und-was-ihnen-schwerfaellt
