„Mein Hausarzt hilft mir dabei, den wahren Grund zu verheimlichen.“

Dieser Satz aus einem aktuellen ZEIT-Beitrag über psychische Erkrankungen im Job macht nachdenklich.

Fünf Menschen berichten darin, wie sie versuchen, ihre Erkrankung im Berufsalltag unsichtbar zu halten. Ihre Namen wurden geändert – aus Angst vor beruflichen Nachteilen.

Gleichzeitig zeigt der AOK-Fehlzeiten-Report 2026: Die Zahl der Fehltage aufgrund psychischer Erkrankungen ist innerhalb von zehn Jahren um 42 Prozent gestiegen.

Doch während manche Beschäftigte wochenlang ausfallen, versuchen andere, trotz erheblicher psychischer Probleme weiter zu funktionieren.

Sie erscheinen zu Meetings. Erfüllen ihre Aufgaben. Lächeln. Und lassen sich möglichst nichts anmerken.

Was sagt das über unsere Arbeitskultur aus?

Natürlich muss niemand seinem Arbeitgeber eine psychische Diagnose offenlegen. Das ist ein wichtiger Teil der persönlichen Privatsphäre.

Problematisch wird es dort, wo Menschen aus Angst vor Stigmatisierung, Karriereeinbußen oder Ausgrenzung das Gefühl haben, ihre Erkrankung unbedingt verbergen zu müssen.

Aus Sicht der systemischen Burnout-Prävention stellt sich deshalb eine entscheidende Frage:

Schaffen wir Arbeitsbedingungen, unter denen Menschen über Belastungsgrenzen sprechen können, bevor sie zusammenbrechen?

Dazu braucht es psychologische Sicherheit, sensibilisierte Führungskräfte und einen respektvollen Umgang mit Erkrankungen.

Nicht jede psychische Belastung ist sichtbar. Und nicht jeder Mensch, der funktioniert, ist gesund.

Eine gesunde Arbeitskultur erkennt man nicht daran, dass niemand Schwäche zeigt. Sondern daran, dass niemand Angst haben muss, Unterstützung zu brauchen.

Wie offen können Beschäftigte in Ihrem Arbeitsumfeld über psychische Belastungen sprechen?

Quellen: DIE ZEIT, „Psychische Krankheit im Job“; AOK/WIdO, Fehlzeiten-Report 2026.

Hinweis: Dieser Beitrag wurde mit Unterstützung von KI erstellt und redaktionell geprüft.

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