Der neue AOK-Fehlzeiten-Report 2026 zeigt eine Entwicklung, die aufhorchen lässt:
+42 % Fehltage aufgrund psychischer Erkrankungen innerhalb von zehn Jahren.
2016 waren es 284 Arbeitsunfähigkeitstage je 100 AOK-versicherte Beschäftigte. 2025 bereits 403.
Während die Fehlzeiten insgesamt zuletzt leicht zurückgingen, setzt sich bei psychischen Erkrankungen der langfristige Anstieg fort.
Besonders bemerkenswert: Eine Krankschreibung aufgrund einer psychischen Erkrankung dauerte 2025 durchschnittlich 28,5 Tage.
Das sind rund fünfmal so viele Tage wie bei Atemwegserkrankungen.
Natürlich entstehen psychische Erkrankungen nicht ausschließlich durch Arbeit. Auch private Belastungen, wirtschaftliche Sorgen und individuelle Faktoren spielen eine Rolle.
Doch der Report macht deutlich, wie wichtig die Arbeitsbedingungen sind.
Hohe emotionale Anforderungen, große Verantwortung, Zeitdruck und wenig Einfluss auf die eigene Arbeit können zur Belastung werden – besonders dann, wenn soziale Unterstützung fehlt.
Genau hier beginnt systemische Burnout-Prävention.
Nicht erst, wenn Beschäftigte wochenlang ausfallen.
Sondern dort, wo Unternehmen Arbeitsbelastungen erkennen, Führungskräfte unterstützen, Handlungsspielräume schaffen und psychische Gesundheit als Teil ihrer Verantwortung verstehen.
Denn psychische Gesundheit ist keine reine Privatsache.
Und Prävention darf nicht erst beginnen, wenn aus Belastung eine Erkrankung geworden ist.
Wie gut gelingt es Unternehmen heute, psychische Belastungen frühzeitig zu erkennen?
Quelle: https://www.aok.de/pp/bv/pm/fehlzeiten-report-2026/
Hinweis: Dieser Beitrag wurde mit Unterstützung von KI erstellt und redaktionell geprüft.
