Bei ESG sprechen wir viel über das E. Vielleicht sollten wir häufiger über das S sprechen.

CO₂-Bilanzen, Energieverbrauch, Lieferketten, Ressourcen: Nachhaltigkeit ist in Unternehmen längst zu einer strategischen Frage geworden.

Doch nachhaltiges Wirtschaften betrifft nicht nur unseren Umgang mit natürlichen Ressourcen.

Es betrifft auch den Umgang mit Menschen.

Das S in ESG steht für Social – und damit unter anderem für Arbeitsbedingungen, Gesundheit, Chancengleichheit und den Umgang eines Unternehmens mit seinen Beschäftigten.

Psychische Gesundheit gehört deshalb mitten in diese Diskussion.

Denn ein Unternehmen kann ökologisch nachhaltig wirtschaften und gleichzeitig Strukturen schaffen, in denen Menschen dauerhaft über ihre Grenzen gehen.

Es kann über gesellschaftliche Verantwortung berichten und gleichzeitig eine Kultur haben, in der Überstunden selbstverständlich, permanente Erreichbarkeit normal und psychische Belastung Privatsache sind.

Das passt nicht zusammen.

Aus Sicht der Burnout-Prävention wird deshalb eine Frage zunehmend wichtig:

Wie nachhaltig gehen Unternehmen eigentlich mit der Ressource Mensch um?

Dabei geht es nicht darum, jede Belastung zu verhindern. Arbeit darf fordern. Veränderung kann anstrengend sein. Und Unternehmen müssen wirtschaftlich erfolgreich bleiben.

Aber langfristige Leistungsfähigkeit braucht Bedingungen, unter denen Menschen sich regenerieren können.

Dazu gehören klare Verantwortlichkeiten und realistische Arbeitsanforderungen ebenso wie gute Führung, psychologische Sicherheit, Vereinbarkeit, Prävention und ein professioneller Umgang mit psychischen Belastungen.

Das macht mentale Gesundheit nicht zum Wohlfühlprogramm.

Sie wird zu einer Frage organisationaler Zukunftsfähigkeit.

Denn Nachhaltigkeit bedeutet im Kern, Ressourcen so zu nutzen, dass sie langfristig erhalten bleiben.

Warum sollten wir bei Menschen einen anderen Maßstab anlegen?

Vielleicht sollten wir das S in ESG deshalb weniger als Berichtspflicht verstehen – und stärker als die Frage, welche Arbeitswelt wir langfristig schaffen wollen.

Nachhaltige Unternehmen brauchen auch Menschen, die nachhaltig arbeiten können.

Hinweis: Dieser Beitrag wurde mit Unterstützung von KI erstellt und redaktionell geprüft.

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