Neujahrsvorsätze scheitern selten am Willen.
Sie scheitern am falschen Bild von Veränderung.
Am Jahresanfang nehmen wir uns viel vor.
Mehr Fokus. Weniger Stress. Bessere Prozesse. Klarere Strukturen.
Und dann merken wir:
Veränderung kostet Energie.
Sie fühlt sich erstmal unbequem an.
Und manchmal sogar anstrengender als der Status quo.
Das ist kein Zeichen dafür, dass der Vorsatz falsch ist.
Sondern dafür, dass wir Veränderung oft romantisieren.
👉 Veränderung ist Arbeit.
👉 Und genau deshalb braucht sie ein anderes Mindset.
Was hilft aus unserer Erfahrung:
• nicht das große Ziel fixieren, sondern den Endzustand immer wieder bewusst vor Augen holen
• den Weg in kleine, realistische Etappen aufteilen
• Fortschritte sichtbar machen – auch die scheinbar kleinen
• regelmäßig zurückblicken: Was hat sich bereits verbessert?
Wer nur auf das „Noch-nicht“ schaut, verliert Motivation.
Wer den Weg würdigt, bleibt dran.
Vielleicht sind gute Vorsätze also nicht zu groß –
sondern wir messen sie am falschen Maßstab.
