Es stresst, immer etwas erreichen zu müssen. Manchmal entsteht die stärkste Entlastung genau dort, wo für einen Moment nichts von uns verlangt wird.
Michael Phelps beschrieb nicht den Misserfolg als schwersten Moment, sondern die Leere nach dem großen Ziel. Wenn der Applaus verklingt, spüren wir, wie sehr unser Leben auf „das Nächste“ ausgerichtet war.
Was bleibt, wenn nichts muss?
Ein Atemzug.
Kein Druck. Keine Aufgabe.
Ich bin – und das genügt.
Gerade im Advent kann dieser kleine, bewusste Zwischenraum Zuversicht schenken: 60 Sekunden nichts leisten, nur ankommen. Danach entscheidet sich vieles leichter.
